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Pressefotos:
JMB
© Charly Plinke |
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Josep-Maria Balanyá, geboren im Juli 1949 in Barcelona, bekommt schon früh Klavierunterricht, singt im Kirchenchor, spielt bei verschiedenen Musikgruppen der musikalischen Bewegung "Música Laietana" und studiert Ende der siebziger Jahre in der Schweiz an der "Swiss Jazz School". Verläßt diplomiert (Klavier,Arrangement und Komposition) die Schweiz in Richtung Mexiko. Hält hier im Radio und an Universitäten Vorträge über sein Projekt "Ökologischer Jazz", das in Zusammenarbeit mit Biologen und Meereskundlern entstand. Er tritt auf internationalen Festivals auf, produziert mehrere CDs und erforscht die Klangfülle und Akustik des Klaviers. Das schweizerische und mexikanische Fernsehen machen mehrere Produktionen über und mit Balanyà.
Zurück in Barcelona arbeitet er an neuen Konzepten für Solo-Klavier. Auf den Festivals in Perpignan, Terrassa, in Madrid, Costa Rica, Utrecht u.a. wird er begeistert gefeiert, Tourneen quer durch die Welt folgen. Zwischendurch komponiert er für ein Theaterstück in Paris ("La dernière lettre de l`Amiral") die Musik, nimmt eine CD auf und erarbeitet mit dem deutschen Jazzmusiker Joachim Kühn ein Projekt für zwei Flügel.
Josep Maria Balanyá ist ein bescheidener, selbstkritischer Musiker, dessen Weltanschauung auf der Winzigkeit und Fehlbarkeit des Menschen im Angesicht der globalen Probleme basiert. Diese Anschauung findet sich auch in seiner Musik; sie steckt voller "Diskussionen", scheinbarer Brüche und Grenzüberschreitungen. Sie ist nicht statisch, sondern forschend und der Flügel wird von ihm nicht funktionalisiert sondern Balanyà kooperiert mit ihm im Labor der Klänge.
"Maria Balanyà aus Barcelona hat eine große Wirkung. Seine Kompositionen sind vergleichbar mit einem klingendem Kaleidoskop, indem die Improvisation sich als vitaler Faktor durch eine schöpferische Vorstellung bewegt. es ist eine tiefgreifende Musik mit unverwechselbarem persönlichen Stempel, der keinerlei Klassifikation in Richtung auf ein bestimmtes Musikgenre erlaubt. Auch dies ist ihre wesentliche Qualität" schreibt der Komponist Joan Guinjoan.
Die Kompositionen von Josep-Maria Balanyà benötigen keinerlei Zeremonie, sie sind eine reine Explosion von Gefühlen, die mit ungehemmter Kraft stattfindet. Nichts ist geradlinig oder vorhersehbar. Balanyà benutzt nicht nur die Tasten und Pedale seines Flügels, sondern erzeugt mit Gläsern, Rohren, Holzstücken, Ping-Pong Bällen oder Ketten und manchmal auch mit elektronischer Verfremdung neue Töne und Klänge. Dabei lächelt er oft mephistolisch und Piano und Mensch scheinen zu einem neuen Wesen zu verschmelzen und die nächste Überraschung vorzubereiten.
„Ich sehe den Flügel als großartiges Musikinstrument und gleichzeitig als Spielzeug. Wenn ich musiziere, fühle ich mich wie ein Kind, das hochkonzentriert, ohne Scheu und Komplexe jeden Moment des Spiels genießt. Der Flügel ist ein exklusives Spielzeug voller geheimnisvoller Klänge und Überraschungen- wenn Du mit ihm spielst, spielt es mit Dir“, sagt Balanyà.
Nach „Elements of Development" (1997) und „Sonateska“ (1999) hat Laika-Records im Sendesaal von Radio Bremen das dritte Album von Josep-Maria Balanyà „Un peu à gauche, s.v.p.“ in Zusammenarbeit mit Radio Bremen und dem Instituto Cervantes Bremen produziert. Das Material für die Aufnahmen entwickelte sich seit 2003. Zu dieser Zeit demonstrierten in den Straßen Barcelonas die Menschen gegen den Irak-Krieg. Emotional beeinflußt von den mächtigen Manifestationen entstand das Werk „Un peu à gauche, s.v.p.“. „Ich verstehe das Werk als Musik gegen soziale Manipulation, als Musik gegen den Lärm der Kriegstreiber und als Ausrufezeichen hinter dem Wort Frieden“.
Josep-Maria Balanyà was born in Barcelona. At an early age he began playing piano and experimenting with percussion instruments. He also sang in a church choir. Later on he was active in the musical wave "Musica Laietana" and played in several bands. At the end of the 70s he moved to Switzerland, where he studied piano, composition and arrangements at the Swiss Jazz School with Vince Benedetti, Fritz Pauer and Joe Haider. He also studied musical psycho-pedagogy at the High Conservatory of Music and in the Bern Theatre. Afterwards, he attended a series of composition workshops, led by Helmut Lachenmann, Walter Zimmermann and Ivan Fedele, all high reputed composers. Nevertheless, his career has driven him into the field of improvisation and performance. |
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| DISCOGRAPHIE |
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JOSEP-MARIA BALANYÀ
"Un peu à gauche, svp"
Katalognr.: 3510231.2
Koproduktion mit
Radio Bremen und Instituto Cervantes 2007
16,00 EURO + Versand |


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JOSEP-MARIA BALANYÀ
"Sonateskas"
Katalognr: 3510110.2
VÖ: 1999
16,00 EURO + Versand |
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JOSEP-MARIA BALANYÀ
"Elements of Development"
Katalognummer: 3510070.2
VÖ: 1997
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