ULLI BÖGERSHAUSEN
NEU: "CRIMSON"


DISCOGRAPHIE
Crimson (2007)

Vinyl 81-86 (2007)

Ballads (2006)

Chocolate & Wine (2004)

Christmas Carols (2002)

private stories (2002)

Sologuitar (1999)

Pictures (1998)

ageless guitar solos (1995)

Best of ...(1993)

April (1991)

Live (1988)

Autogen (1986)

Gegen die Zeit (1984)

Im Zwielicht (1983)

Ganz bestimmt vielleicht (1981)









Aus dem Album
Vinyl 81-86 "Eleanor Rigby"



„Ganz bestimmt vielleicht“ war der Titel der ersten LP von Ulli Bögershausen, in dem sich das Lebensgefühl des 1981 noch unbekannten Fingerstyle-Gitarristen widerspiegelt. Seine Virtuosität beweist er damals vor allem auf der 12saitigen Gitarre.
Auch der Titel der zweiten LP, „Im Zwielicht“ (1982), spricht noch vom schwierigen Hineinwachsen in das Musikerleben. Das Titelbild zeigt einen langmähnigen jungen Mann in der Tristesse eines frühen Winterabends – allein in einer fremden Stadt. Der Inhalt ist aber erstaunlich beschwingt, zärtlich, liebevoll.
Das trotzig klingende „Gegen die Zeit“ der dritten LP (1984) meint nicht das allgemeine Zeitgeschehen, sondern das Metronom, das den anspruchsvollen Gitarristen in sein Maß zwingt, und die Lebensuhr, die für manchen zu schnell und für manche zu langsam abläuft. Eine nachdenkliche Platte, die von Trauer, Sehnsucht und auch Trost erzählt.
Beim „Tango“ schließlich, einer Single von1986, löst sich die Melancholie im leichten Tanzschritt auf.
Diese alten Vinylscheiben zeugen „von Anfang an“ von den Eigenschaften, für die Ulli Bögershausen heute nicht nur von Gitarrenfans in aller Welt geliebt wird: hohe Musikalität, unerschöpflicher Melodienreichtum, instinktsicheres Rhythmusgefühl und enorme Präzision. Die Aufnahmen, von denen viele, z.B. „Herbstallee“, Dauerbrenner im „Gitarristenmeeting“ des Hessischen Rundfunks waren, sind auch deshalb von Interesse, weil die damalige Aufnahmetechnik, die ohne die heutigen digitalen Schnittmöglichkeiten auskommen musste, dem Künstler ein Höchstmaß an gitarristischer Technik und Durchhaltevermögen abverlangte. Die von Andreas Torkler ins digitale Zeitalter geretteten Tondokumente sind von erstaunlicher Frische, atmos-phärischer Dichte und klanglicher Brillanz – eine hörenswerte Zeitreise in die 80er Jahre.

Ein Medley durch die Pressestimmen mit freundlicher Genehmigung der Verlage zitiert:
"Sanfte Melodien, mal melancholisch, mal leicht, pastellfarbig dahingetupft. Für den Gitarrenkünstler Ulli Bögershausen gibt es fast nichts, was er nicht vermittels Intention und virtuoser Technik umsetzen kann. Die akustische Klangwelt, in die er voll Poesie und Anmut eintaucht, lässt jeden Freund klassischer Gitarrenklänge vor Freude aufjauchzen. Keine langweiligen Licks, keine kitschigen Momente, sondern Instrumentalstücke mit einem faszinierenden Drive, dem trotzdem jede Hektik abgeht." (aktivissimo)

"Einen weiten Weg hat er hinter sich, der Bielefelder, den man vor gut 25 Jahren nur in norddeutschen Studenten WGs kannte, als er stark nach Leo Kottke klang. Heute würde das einstige Vorbild sich nach Bögershausens Kompositionen die Finger lecken, denn dem Westfalen ist seltenes gelungen: Im Musikstudium hat er sein Ausdrucksspektrum erweitert und seinen Ton enorm verfeinert, ohne Identität und Stil zu verlieren, und ist - dank methodisch glänzender Lehrbücher, mitreissender Duette mit Reinold Westerheide und "Ageless Guitar Solos" - zu einer unbestrittenen Autorität in Deutschlands Gitarrenszene aufgestiegen. Mediterrane Leichtigkeit bestimmt praktisch jede seiner neuen Kompositionen, und was er da mit hoch präzisem und doch absolut gelöstem Ton einspielt, schmeichelt dem Ohr auch mit unwiderstehlichen Melodien. Hauptzutat ist ein sonnig-melancholischer Folk, Hauptstrukturelemente eine mühelose Polyphonie. Das ohnehin schon starke Thema läuft oft vor einem seinerseits einprägsamen Riff ab, gewürzt mit Pop, Latin, manchmal auch freundlichem Jazz oder leicht orientalischen Anklängen."(Akustik Gitarre

"Ulli Bögershausen ist ein Ästhet auf der akustischen Gitarre. Von der Finger-Style-Technik kommend, baut er auf den Stahlsaiten seiner Lakewood (Dreadnought D 54) weit gespannte Melodielinien, die entweder schwebend entspannen oder mit Steigerungen in Tempo und Intensität Spannung erzeugen. Er zählt zu den Intellektuellen, sein Spiel wirkt stets überlegt, bleibt selbst in komplizierten Passagen transparent und ist dennoch voller Seele.(Jazzpodium, Klaus Mümpfer)




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