|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
bOOMbOOM and Uli Beckerhoff
|
|
|
|
|
|
|
Stefan Dahm dr / perc
Stefan Ulrich dr / perc
Michael Berger keys / samples
Marcello Albrecht bass / seq
DJ Andy B decks / samples / git
GÄSTE auf Resurrection Lounge:
Uli Beckerhoff tp
sowie
Matze Schinkopf saxes
Lea Saby voc / poetry
bOOM bOOM über "Resurrection Lounge":
..." bOOM bOOM beleuchtet digitale Clubmusic aus analoger Perspektive.
Wir spielen gezielt mit Bausteinen aus den NuStyles : Drum`n`Bass, NuJazz, House, Downbeat,
Ambient, etc. Diese verarbeiten wir dann allerdings mit einer Jazz- ähnlichen Philosophie:
Kommunikation, Improvisation und Atmosphäre stehen im Mittelpunkt unserer Musik. Längst
abgedroschene Jazzrock- Schlachten sind aber keineswegs zu befürchten.
Eher lieben wir es wie ein DJ, einen Groove über lange Zeit mit nur kleinsten Veränderungen
aufzubauen,bis dieser meditativen Charakter bekommt und sich ins Unterbewußtsein einprägt. Auf einem
solchen Teppich kann man sich dann hervorragend weiterbewegen ...
... Eine Grundidee von bOOM bOOM ist, elektronische Klänge aus Clubmusic- Kontext, die ja meist
programmiert oder gesampled sind, wieder live und auf analog- akustischem Wege zu spielen, denn das
bietet aus musikalischer Sicht oft mehr Möglichkeiten : Unsere Sounds dienen uns als eine Art
künstlerische Farbpalette.
So sind z.B. alle Drum- und Percussionsounds auf der CD ebenso (live auf akustischen Instrumenten)
eingespielt.Außerdem kamen jede Menge Analog- Keyboards und Vintage- Synthesizer zum Einsatz.
Im Nachhinein waren wir uns dann keineswegs zu schade, die eingespielten Tracks zu verfremden. Hier im zweiten Arbeitsschritt benutzten wir gerne die Möglichkeiten digitaler Elektronik.
... Wir sind sehr stolz darauf, Uli Beckerhoff als Gast auf "Resurrection Lounge" zu featuren. Die
Zusammenarbeit mit ihm hat sich als extrem produktiv erwiesen - ganz davon abgesehen war es obendrein auch noch ein pures Vergnügen : Seine musikalische Sensibilität und seine wundervolle Art zu spielen hat uns stark inspiriert.
Uli genießt es, sich von einem pulsierenden Groove einfach tragen zu lassen. Einige unserer Tracks bieten viel Freiraum für Soli und Improvisationen. Und der strahlend- schwebende Klang seiner Trompete ergänzt sich hervorragend mit unseren Soundwelten.
Doch auch bei Uli wurde dann in der zweiten Arbeitsphase wieder ungnädigst zugeschlagen...
Die Trompete wurde mit den Möglichkeiten aktuellster DJ- Skills bearbeitet.
Dies sei verraten: Uli Beckerhoff hat man so noch nie gehört !
... Immer wieder kristallisierten sich Bilder als best geeignetes Medium zum Transport von Emotionen,
Tiefe, Schärfe, Kontrast und Schattierungen innerhalb unserer Musik heraus.
So kam es, dass wir im Verlauf unserer musikalischen Zusammenarbeit immer häufiger und intensiver
über die Bilder und Assoziationen sprachen, die in den Köpfen der Band zu den einzelnen Songs
geisterten, als über musikalisch- formelle Dinge ( Ablauf / Tempo / Dynamik, etc.). Diese Bilder malten
wir dann gemeinsam weiter aus, so dass daraus kleine "Phantasiefilme" entstanden, welche die jeweilige
Grundlage unserer Songs darstellen: Sie definieren ein gemeinsames Spielfeld, welches viel Raum für jede Menge Kreativität, Improvisation und Kommunikation bietet.
Mit diesem Konzept arbeiten wir so wohl live, als auch im Studio.
Das Ergebnis ist eine Art virtueller Soundtrack. Die Assoziationen für den Hörer bleiben natürlich
offen..."
 |
|
|
|
"Resurrection Lounge"
LAIKA-RECORDS / ZOMBA
Katalognr 3510151.2
VÖ: 04.Februar 2002
Bereich : NuJazz
6 Tracks / 44:45
Aufgenommen Nov. 2001 15,50 Euro + Versand
PRESSESTIMMEN (Auszüge):
"In der Club Szene haben bOOMbOOM längst mit ihrem innovativen Nu-Jazz-Gebräu einen guten Namen. ... Gegenseitiger Respekt, hoher Kommunikationslevel - das genau hört man dieser faszinierenden, aus einem Guss klingenden CD an."
Christian Emigholz, Weser Kurier
"Miles Davis hört sich solche Sachen in der himmlischen Resurrection Lounge wahrscheinlich ganz genau an. ... Denn bOOMbOOM halten wenig von dröhnenden Dezibel-Orgien. Viel lieber stricken die fünf an langen, meditativen Grooveteppichen aus Drum and Bass, TripHop und Ambient. Ihr kunstvoll ausgelegter Partikelstrom lässt die Trompete wie eine Sonde auf einer Mission in ein anderes Universum erscheinen. Dabei tun die Elektroniker und der Jazzer etwas, was andere Brüder im Geiste eigentlich nur selten in Erwägung ziehen: Sie kommunizieren, improvisieren, riskieren. Und Miles lächelt dazu auf seiner Wolke." Reinhard Köchl, Jazzthing
"...moderne Clubsounds mit hochwertigen Jazz-Elementen,
jedoch ausschliesslich handgemacht... Ein Abend voll mit sattem Groove, aufregenden Soundabenteuern und
Improvisation auf höchstem Niveau, eingebunden in eine
Atmosphäre zwischen Club, Konzert und Party. Ein Geheimtipp für Szene-Beobachter, die dachten, Jazz und Innovation würden sich gegenseitig ausschliessen..." Prinz
"...Trotz Elektronik klingt der bOOMbOOM-Sound
überraschend wenig technisch. Zu verdanken ist dies den
Drummern Stefan Dahm und Stefan Ulrich. Die beiden spielen
ausnahmslos auf akustischen Instrumenten und zimmern mit
ihren ostinativen, bisweilen vertrackt vorwärts treibenden
Grooves einen Background, der sich mit meditativer Kraft
unter die langen Interpretationen der Kollegen gräbt. Heraus kommen ...ambitionierte Tracks, die ihr Blut aus der Improvisation genauso wie aus Trip-Hop-Exkursen, Drum and Bass-Texturen und Ambient-Spähren saugen. Und wenn Uli Beckerhoff, seine per Remix verfremdeten Trompetenlinien einwirft, dann könnte man schon auf die Idee kommen, dass Gottvater Miles hier das Händchen im Spiel gehabt haben könnte.
Michael Stürm, JazzPodium
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|