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FOR FREE HANDS
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Two Faces
Andreas Brunn - Gitarren
Hans Hartmann - Chapmannstick
Ned Irving - Drums
Katalognummer : 3510107.2
Erschienen 1999
15,50 Euro + Versand

eastern moods
Hans Hartmann - Chapmanstick
Andreas Brunn - 7 saitige Akustikgitarre & e-Gitarre, e-bow
Maurice de Martin - Schlagzeug, Percussion, Soundeffekte
Vladimir Karparov (Bulg.) - Sopran- & Tenorsaxophon; Flöte
Katalognummer : 3510150.2
Erschienen 2001
15,50 Euro + Versand |
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FOR FREE HANDS
Zürich - Berlin - Sofia - Athen
Hans Hartmann (CH) Chapmanstick
Andreas Brunn (D) siebensaitige Akustikgitarre & e-Gitarre, e-bow
Vladimir Karparov (Bulg.) Sopran- & Tenorsaxophon, Flöte
Dimitris Christidis (Griech.) Schlagzeug, Percussion, Soundeffekte
FOR FREE HANDS - eigenständiger zeitgenössischer europäischer Jazz.
Die europäischen Wurzeln - von Walzer, Polka bis bulgarischer Hora - kreuzen sich mit Cool und Free Jazz, aber auch mit Funk und Rock. Jazzelemente, Folklore des Balkans, zeitgenössische Klänge sowie Bestandteile populärer Musik verbinden sich zu einer organischen Einheit.
Der unnachahmliche Sound des Quartetts wird entscheidend geprägt von Hans Hartmann, der als einer der wenigen Musiker in Europa den zwölfsaitigen Chapmanstick im Jazz einsetzt. Er arbeitete als Bassist mit Musikern wie Chet Baker, Philly Joe Jones und Attila Zoller.
Bandleader Andreas Brunn verbindet auf seinem siebensaitigen akustischen Instrument Finger- und Plektrumtechniken zwischen Klassik, Folklore des Balkans und Jazz, mit E-Gitarre und E-Bow schafft er eine faszinierende, zäsurenreiche Klangwelt.
Der bulgarische Saxophonist Vladimir Karparov ist in den Traditionen des Balkans und des modernen Jazz gleichermaßen zu Hause und prägt so den Sound der vierköpfigen Besetzung.
Neuester Mitspieler ist der junge, engagierte Schlagzeuger Dimitris Christides, welcher nach mehrjährigem Wirken in der Londoner Szene (vor allem Jazz und Drum'n'Bass) nach Berlin übergesiedelt ist.
Die Musiker sind absolut vertraut mit den komplexen Rhythmen des Balkan, kreieren aus diesen Formen neue Grooves und nutzen in den Improvisationen vielfältigste rhythmische Bausteine. In dieser Band loten vier gleichberechtigt agierende Spieler ihr Instrumentarium als
unbegrenzte freie Geister bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten aus.
PRESSESTIMMEN
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AKUSTIKGitarre 1/2002
For Free Hands "eastern moods"
"... Wer mit "Eastern Moods" tanzende Derwische assoziiert, dürfte zunächst überrascht sein über zwar etwas spröde, aber dennoch lyrischen Töne im Opener, die sich erst nach Minuten zu einem rhythmischen Feuerwerk steigern.
Auch der zweite Titel, eine Komposition von Schlagzeuger Maurice de Martin, entfaltet sich ohne Hektik und vor allem ohne Klischeevorstellungen von Balkan-Musik zu bedienen. Bei "Dracula's Breakfast" trifft Fusion Jazz auf östliche Taktarten - ein spannendes Rendezvous, bei dem Harmonie erwartende westliche Hörer allerdings zumindest streckenweise an ihre Grenzen geführt werden dürften. Gleich darauf widmen sich Brunn & Co. einer McLaughlin-Komposition, um sich
anschließend in Bulgariens verschachtelten Rhythmen umzutun ...
... Niemand würde behaupten, dass dies leicht konsumierbare Musik ist; aber ihr herber Charme, ihre Vielfalt an Ideen und Strukturen und die beachtliche Autorität, mit der das hier alles umgesetzt wird, sorgen dafür; dass dieser Fusion wohl so
schnell kein Verfallsdatum droht."
(Michael Lohr)
"Eastern Moods" spielt - wie schon der Titel verrät - mit Rhythmen aus Osteuropa, probiert sich aus im Vermischen traditioneller bulgarisch-rumänischer Songstrukturen mit zeitgenössischen europäischen Jazzklängen. Der Ausdruck der Musik schwankt dabei - teilweise innerhalb eines Stückes - zwischen balladeskem Vortrag und freier Improvisation. For Free Hands agieren als starkes Kollektiv, geben dabei aber der Freiheit des einzelnen Musikers Raum - in Form vieler ausdrucksstarker Soli, mit einander widerstreitenden und dann sich wieder versöhnenden Parts. Dies alles ohne - und das ist das Entscheidende! - das Grundthema der "östlichen Stimmung" dabei aus den Augen zu verlieren.
Das aktuelle Album der Band widerspiegelt die Vielfalt und Verschiedenartigkeit ihrer Mitglieder, rückt auch gelegentlich einen der Protagonisten temperamentvoll in den Vordergrund - und findet doch immer wieder zurück zu den leisen Tönen. Die Spannung bleibt, wohin der nächste Schritt wohl führen mag ...(Carina Prange)
"Es ist nicht unbedingt die Virtuosität, die das Berliner Projekt von vergleichbaren Jazz- und Folk-Formationen abhebt. Gitarrist Andreas Brunn, Drummer Maurice de Martin und der vielleicht weltbeste Stickspieler Hans Hartmann legen vielmehr eine Spielfreude und vor allem eine stilistische Neugier an den Tag, die sehr beeindruckt. Mit ungeraden Metren verarbeiten sie Einflüsse von Walzer, Flamenco, indischen Ragas und Blues ... eine musikalische Fundgrube"
(Hifi Fachmagazin "STEREO", 7 - 1999)
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