ROX TRIO
Cameron Brown gilt als einer der flexibelsten Bassisten des modernen Jazz, Anthony Pinciotti begann schon als 13jähriger Drummer die Motown Stars zu überzeugen und Pianist Georg Rox ist durch sein ausdruckstarkes Spiel in Deutschland bekannt. Als Pianotrio öffnen sie ein neues Fenster im Modern- Jazz.
Nach einem Konzert des Bob Degen/Terumaso Hino Quartetts begegneten sich Georg Rox und Cameron Brown 1980 im Bunker Ulmenwall in Bielefeld. Man „hing ab“ mit gutem Wein und dem besten Miles vom Tape. Immer wieder spulte Cameron Brown das alte SABA Tonbandgerät zurück. Seine Begeisterung über Paul Chambers berühmtes Basssolo über „My Funny Valentine“ („Jazz at the Plaza“ - Miles Davis Quintett 1959) kannte kein Ende. Cameron Browns Begeisterung war einfach ansteckend und inspirierend. 30 Jahre nach dieser gemeinsam durchzechten Nacht trafen sich Georg Rox und Cameron Brown im renommierten Studio von Grammysieger Manfred Knoop nahe von New Yorks Upper West Side wieder, um gemeinsam ungeschminkte, enregiegeladene musikalische „Stories“ zu produzieren. Im klassischen Jazztrioformat mit Anthony Pinciotti am Schlagzeug entstand in kurzer Zeit ein farbenprächtiges Tondokument mit acht Eigenkompositionen von Georg Rox, einer Komposition von Cameron Brown und einer Hermeto Pascoal Interpretation.
Georg Rox (D) arbeitete als Pianist mit Philipp Caillat, Douglas Sides, Ray Tischer Britt Bossa Orchestra, Martin Classen, Tony Lakatos, Jo Krause u.a.. Auf Laika-Records ist seine Arbeit mit Fritz Krisse´s Double Spaces dokumentiert. Seit 2003 ist er Lehrbeauftragter für Jazztheorie, Gehörbildung und Ensemblespiel an der Hochschule für Kunst in Bremen. Seine Ausbildung im Jazzpiano ist nach Abschluss des Studiums an der Musikhochschule Detmold geprägt durch Begegnungen mit David Baker, Art Farmer, JimMcNeely, Ed Soph, Dan Haerle und Rob Madna.
Cameron Brown (USA) blickt auf eine legendäre Bassistenkarriere zurück. Als Mitglied der Gruppen von Archie Shepp und dem George Adams/Don Pullen Quartett wurde er bekannt. Zur Zeit spielt er mit der zeitgenössischen New Yorker Jazzszene: u.a. Joe Lovano, Sheila Jordan,, Dave Ballou, Dewey Redman, Lou Donaldson, Marc Copland, Jim McNeely, Joe Locke.
Anthony Pinciotti (USA) ist in Europa besonders mit dem Lynne Ariale Trio bekannt geworden. Seine professionelle Karriere beginnt mit 13 als Schlagzeuger für Motowngrößen und dem Jazztrompeter Marcus Belgrave. Prägenden Einfluss hatte die Chicagoer Jazzzene (u.a. AACM, Malachi Favors u.a.). Ab 1998 spielte Pinciotti u.a. mit James Moody, John Abercrombie, Randy Brecker, Ira Sullivan, Kenny Werner, Mose Allison, John Patitucci, Karrin Allyson, Bob Mintzer, Benny Golson, George MrazLynne Arriale, Mark Egan, Jeremy Steig.
Dieses Album widmet Georg Rox seiner 2002 verstorbenen Frau, der kanadischen Sängerin Maria Carere-Rox.










